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Ordentlich Schlafen - Weisst du was alles deinen Schlaf beeinflusst?


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Wer sich nachts zu lange mit den Problemen von morgen beschäftigt, ist am nächsten Tag zu müde, sie zu lösen.

Rainer Haas

Der grösste und mächtigste Hebel für mehr Leistung, Energie, Gesundheit und Konzentration ist der Schlaf. Trotz seiner Wichtigkeit wird er viel zu wenig beachtet.

Wenn du dir am Abend ein zweites Glas Rotwein ‚gönnst‘ oder trotz schwerer Augenlider eine weitere Folge auf Netflix anschaust, dann entscheidest du dich automatisch gegen deinen Schlaf.

Auch in der Wohnung wird Schlaf zur Nebensache. Weil du tagsüber selten im Schlafzimmer bist, wird es zur Rumpelkammer umfunktioniert.

Unpraktischer Kram, Wäschekörbe voller gefalteter Wäsche werden hier über Tage hinweg abgestellt.


Kommen Gäste wird alles Unansehnliche einfach aufs Bett geworfen und die Türe verschlossen. Aus den Augen, aus dem Sinn.


Im Homeoffice wird gerne mit Trainerhosen und Laptop auf dem Schoss im Bett gearbeitet.



Durch all diese Handlungen ist dein Schlafzimmer keine Ruhezone mehr. Unterbewusst sträubst du dich ins Bett zu gehen, weil im Schlafzimmer unangenehme Aufgaben, Krempel und Unordnung auf dich warten. Anstatt Erholung steigt Stress in dir auf.



Dies alles muss nicht sein. Hol dir deine Ruhezone und deinen gesunden Schlaf wieder zurück!


In diesem Beitrag erfährst du:

1) Warum ist Schlaf so wichtig?


In der heutigen Leistungsgesellschaft wird Aktivität und Machen verherrlicht, während Ruhe und Pause als Faulheit angesehen werden. Es geht vergessen, dass es beide Seiten braucht und dies in einem ausgewogenen Verhältnis; sprich Lagom.

Zu Höchstleistung gehört Erholung. Schlaf ist die Basis von sämtlicher Leistung.

Wenn du fitter sein willst, bringt es nichts, 7 Tage in der Woche zu trainieren und stundenlang Gewichte zu stemmen. Auf Dauer machst du damit deinen Körper kaputt; denn die Muskeln werden beim Training geschädigt und in Regenerationsphasen wachsen sie. Gibst du deinem Körper keine Trainingspause, kann er sich nicht anpassen und regenerieren. Du verschleisst deinen Körper ohne Trainingspause.

Dies ist nicht nur beim Training so. Alles, was du am Tag erlebst, verarbeitet dein Körper, speichert, reflektiert und passt sich an.


Dies macht er auf 3 verschiedenen Ebenen im Schlaf:

  • In der Leichtschlafphase verarbeitet dein Körper Reize, die er während dem Tag erfahren hat

  • In der Tiefschlafphase sorgt er für die nötige Körperregeneration

  • In der Traumphase oder REM-Phase (Rapid Eye Movement) wird auf mentaler Ebene das Erlebte verarbeitet

Ohne Erholung keine Energie. Ohne Verarbeitung keine Anpassung. Ohne Schlaf kein Wachstum.

2) Wie hält Unordnung dich von erholsamem Schlaf ab?


Wie du am Abend schläfst, beeinflusst du den ganzen Tag über. Hetzt du gestresst durch den Tag, bist unorganisiert, frustriert und in einer negativen Spirale gefangen, rächt sich dies am Abend.

Unordnung führt nachweislich zu:

  • Einem unruhigen und gestressten Geist

  • Unwohlsein

  • Vermehrten Konflikten

  • Weniger Platz

  • Einer grossen Reizüberflutung

  • Ist ein ständiger Energieräuber

Wie in der Einleitung beschrieben, wird das Schlafzimmer meist als Abstellraum genutzt. Wenn dir etwas im Weg ist, dann ist es enorm praktisch, es einfach hier abzustellen. So sammelt sich Gerümpel, Ungeliebtes und Unangenehmes immer weiter an. Je mehr die Unordnung wächst, desto verhasster wird das Schlafzimmer selbst und du fängst unbewusst an, ihm auszuweichen.

Auch im restlichen Zuhause ist Unordnung ein Stressmultiplikator. Gehetzt nach Dingen suchen, unorganisiert durch den Tag gehen, wichtige Dinge aufschieben und Zeit mit unnötigen Wegen zu verschwenden, sind Gift für deine innere Ruhe.

Hormonell gesprochen, schüttet Unordnung und der dadurch entstehende Stress Cortisol in dir aus. Du bist in permanenter Alarmbereitschaft und im Überlebensmodus. Dein Körper ist bereit für alles, ausser für Erholung und guten Schlaf.


3) Was gehört (nicht) in dein Schlafzimmer?


Dein Körper wird von Hormonen gesteuert. Melatonin ist bekannt als das Schlafhormon. Je dunkler es wird, desto stärker schüttet dein Körper das Hormon aus. Werden nun deine Augen abends immer noch von Blaulicht bestrahlt, bildet dein Körper kaum Melatonin, denn er denkt, es ist noch helllichter Tag.

Verbanne deshalb alles aus deinem Schlafzimmer, was blaues Licht erzeugt wie Fernseher, Computer oder Tablet.

Inzwischen gibt es bestimmte Blaulichtfilterbrillen oder Einstellungen auf deinem Handy, welche das Blaulicht reduzieren sollen. Sieh dies aber nur als Notfalllösung an. Am besten ist es für dich, die Geräte abends ganz in Ruhe zu lassen.

Halte dein Schlafzimmer generell möglichst frei von Elektrogeräten. Deren Strahlen sind nicht schlaffördernd. Suche besonders für deinen Router einen anderen Platz im Haus und schalte ihn über Nacht am besten ganz aus (Link Stromsparen)

Wenn es irgendwie möglich ist, nutze dein Schlafzimmer wirklich nur zum Schlafen und nicht als Multifunktionsraum. Steht im selben Zimmer dein Sportequipment oder sogar dein Schreibtisch, ist dein Körper darauf programmiert, an diesem Ort aktiv zu sein.

Auch Tabu ist es, dein Schlafzimmer als Abstellraum zu benutzen. Angefangene Projekte, Wäscheleinen, kleine Flickarbeiten oder Entsorgungskisten erinnern dich immer daran, was du noch alles tun solltest. Mit diesen Erinnerungen kommt dein Geist nicht zur Ruhe.

Richte dein Schlafzimmer schlicht ein, in gesetzten Farben, die dich entspannen. Achte auf eine kühle Temperatur und frische Luft, am besten mit Pflanzen unterstützt. Schaffe eine aufgeräumte Atmosphäre, in der du dich wohl fühlst. Ein Drittel deines Lebens verbringst du schlafend. Es ist es wert, darin zu investieren!


Dein Schlafzimmer ist dein Ruhe- und Entspannungsort. Er gibt dir Sicherheit und ist dein Kraftort.



4) Welches Abendritual führt dich zu gutem Schlaf?


Das Ziel einer Abendroutine ist deine Entspannung und dein Wohlfühlen. Was dir persönlich am meisten hilft, ist ganz individuell. Hier ist eine Auflistung, auf welche Punkte du dich achten könntest. Wähle nur das aus, was dir wichtig erscheint. Überfordere dich nicht, nimm höchstens drei Punkte auf und setze sie einmal für eine Woche um.

Merkst du einen Unterschied in deiner Schlafqualität?

  • Lüfte dein Schlafzimmer 5 Minuten vor dem Zubettgehen einmal richtig durch.

  • Lege eine Bettflasche ins Bett, damit es schon angewärmt ist, wenn du hineinschlüpfen willst.

  • Achte dich schon am Abend darauf, dass nur noch jene Lichter brennen, die du brauchst. Lies bei Kerzenschein oder mit einer kleinen Leselampe noch einige Seiten in einem Buch

  • Gehe mit einem Korb oder einer Kiste durchs Wohnzimmer und packe alles hinein, was nicht dorthin gehört, falte Decken und schüttle Kissen auf, damit alles aufgeräumt ist

  • Wisch über die Küchenzeile und lass den vollen Geschirrspüler laufen

  • Nimm deine Agenda hervor und plane den nächsten Tag

  • Schreibe drei Dinge in dein Tagebuch, für welche du heute dankbar bist

  • Dehne deinen Körper mit einem Sonnengruss

5) Was hat guter Schlaf mit Lagom zu tun?


Lagom kommt aus dem Schwedischen und bedeutet ‚nicht zu viel und nicht zu wenig, sondern genau richtig‘. Es ist eine Masseinheit für ein ideales Leben in Balance von Anspannung und Entspannung.

Schlaf ist Basis für Entspannung. Ohne genügend Schlaf ist auch deine Leistung beeinträchtigt. Es geht nicht darum einfach mehr zu schlafen, sondern deine Schlafqualität zu steigern.

Lagom hilft dir dabei zurück zum richtigen Mass zu finden, wie du unnötigen Stress vermeiden kannst und mehr von dem in dein Leben bringst, was du brauchst, was dich glücklich macht und dich bereichert.

Lebe mehr Lagom





 

Verwandle dich von der Chaosqueen zum Ordnungsprofi


Keine wandernden Ablagehäufchen, kein überfüllter Kopf, kein hektisches Suchen mehr.

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