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Aufräumen: Der richtige Startpunkt entscheidet alles

Wie dein Ordnungsprojekt zum langfristigen Erfolg wird

Aufräumen Beginnen Werkstatt Atelier

Anfangen ist die Hälfte des Ganzen.

Aristoteles

Hast du gerade auf Netflix die HomeEdit Serie geschaut? Oder eine Illustrierte durchgeblättert mit tollen Einrichtungstipps? Vielleicht hast du sogar Magic Cleaning von Marie Kondo gekauft?

Egal wo man hinschaut, Aufräumen liegt im Trend. Und dies zurecht!


Von allen Seiten werden positive Veränderungen angepriesen: Mehr Freude, mehr Freiheit, mehr Geld, Übersicht und innere Ruhe. Ein aufgeräumtes Zuhause bringt Leichtigkeit in dein Leben und auch die Arbeit geht leichter von der Hand.

Hast du noch Zweifel, dann lies in diesem Beitrag, wie Ordnung dein Leben positiv beeinflussen kann.

Bist du schon überzeugt und willst ebenfalls eine Veränderung in deinem Leben? Dann lies weiter.

Keine Zweifel mehr, du bist startklar und willst aufräumen und zwar sofort!

Motiviert vom Sofa aufgesprungen, schaust du in nun deinem Zuhause herum. Je länger du zögerst, desto schwerer wird dein Herz und du fragst dich: ‚Wo soll ich nur beginnen?‘

In diesem Beitrag erhältst du keine schnellen Aufräum-Tipps, die meisten kennst du sicherlich schon auswendig. Dieser Beitrag zeigt dir die Grundlage, die du brauchst, damit du wirklich bereit bist, um langfristig eine Veränderung in dein Leben zu bringen und dies ist die richtige Vorbereitung:

Hör auf zu träumen und komm endlich ins Handeln!


Der Beitrag beantwortet folgende Fragen

1) Dein Mindset ist alles


Ich will es weder beschönigen, noch um den heissen Brei herumreden: Deine bisherigen Gewohnheiten haben dich in die Unordnung gebracht. Willst du etwas daran verändern, musst du deine Gewohnheiten ändern. Dies ist weder leicht noch schnell gemacht.

Doch denke bei einem aufgeräumten Zuhause gleich wie bei einer Diät. Die radikalen Wundermittel, bei welcher du eine Woche Kohlsuppe schlürfst, zeigen einen kurzfristigen Effekt, sind aber weder nachhaltig noch zielführend.


Eine kurze Fastenphase ist genauso wie ein Großreinemachen im Zuhause, der perfekte Einstieg für ein neues Leben.

Doch entscheidend, ob du abnimmst - körperlich oder materiell - hängt davon ab, wie lange du dranbleibst.


Mindset ist entscheidend für aufräum erfolg

Regelmässige kleine Schritte führen zum Ziel.

Jeden Morgen dein Bett machen, jeden Abend den Abwasch erledigen, jede Woche 7 Dinge entsorgen.

Dies ist anstrengend und doch der einzige Weg. Damit du dranbleibst, muss dir klar sein, warum du dich durch die Veränderung bemühst. Dein Warum ist dein Antrieb und deine Garantie zum Erfolg.

  • Du willst Aufräumen, um für dein Kind ein Vorbild zu sein.

  • Du willst Aufräumen, um Gäste jederzeit in einer strahlenden Wohnung bewirten zu können.

  • Du willst Aufräumen, um deinen Kleiderschrank nachhaltig zu gestalten und so Umwelt und Geldbeutel zu schonen.


  • Und jetzt du, finde dein Warum und rocke dein Aufräumprojekt.

2) Stelle dir die richtigen Fragen


Der Kern des Aufräumens ist, jene Dinge zu finden, welche einem wichtig sind und diese von unnützen zu trennen. Jeder von uns - auch ich selbst - stösst dabei auf einen Gegenstand, bei welchem wir zögern. Mehrfach, eigentlich die ganze Zeit.


Dein Warum führt dich durch den Zweifel, Unsicherheit, falsche Verpflichtung und Angst vor dem Loslassen.

In diesem Beitrag erfährst du, welche Typen des Hortens existieren. Und wie du ihnen entgegenwirken kannst.

Erfolgreich aufräumen richtige fragen stellen


3) Finde Motivation durch Verbindlichkeit


Wie schon im ersten Abschnitt erwähnt ist der Schlüssel zum Erfolg Regelmäßigkeit. Aufräumen ist ein Marathon, kein Sprint. Schaffe eine Verbindlichkeit durch Regelmäßigkeit.

  • Trage dir einen Aufräum-Termin in die Agenda ein.

  • Nimm an einer Challenge teil oder bestimme eigene Regeln bspw jeden Tag 3 Dinge entsorgen.

  • Teile deine Fortschritte auf Social Media, was auch immer dich anspornt, regelmässig aufzuräumen, nutze es.

Langfristig bringt dir dies einen riesigen Erfolg und als Preis wartet ein aufgeräumtes Leben auf dich.

Wenn dein innerer Schweinehund zu gross ist oder du dich unsicher fühlst beim Aufräumen, dann kannst du dir jederzeit Unterstützung holen.

Entweder von einer Freundin oder beispielsweise durch einen professionellen Ordnungscoach wie mich.=)


4) Vergiss Multitasking - Fokus ist entscheidend


Multitasking ist ein Mythos, der sich zäh hält. Es ist bewiesen, dass Multitasking nicht existiert, sondern nur ein extrem schneller Wechsel der Aufmerksamkeit von einer Tätigkeit zur anderen ist.

Das ist nicht nur ermüdend, sondern so werden auch beide Aufgaben weniger sauber gelöst, als wenn sie nacheinander erledigt worden wären.

Du willst aufräumen, also sorge dafür, dass du dich wirklich darauf konzentrieren kannst.

Setze dir ein Zeitfenster und sorge dafür, dass dich nichts ablenkt. Organisiere einen Baby- oder Hundesitter, schalte dein Handy auf stumm. Behandle deinen Aufräumtermin mit Priorität.

Nimm dir für ein Zeitfenster einen bestimmten Bereich vor und lege alles bereit, was du dafür benötigst.

erfolgreich aufräumen ordnung schaffen mit Fokus

1) Räume den Bereich ganz aus.

Dies ist nach meiner Erfahrung der Schritt, an welchem die meisten scheitern, weil sie vor zu viel Arbeit zurückschrecken. Doch nur so kannst du eine logische Grundordnung erstellen. Ein Gegenstand hat kein Recht dort zu sein, nur weil er immer schon dort gewesen ist, er darf nur dorthin, wenn er dort Sinn macht.

2) Reinige den Bereich.

3) Sortiere die Dinge in drei Kategorien: Behalten, Raumwechsel, Entsorgen.


Behalten bedeutet, diese Dinge machen dir Freude, sind nützlich und gehören wieder in diesen Bereich.

Raumwechsel ist der entscheidende Joker in dieser Session: Hierhin gehören alle Dinge, welche dir Freude bereiten und nützen, aber nicht in diesen Bereich gehören. Damit du deine Zeit nicht mit Herumlaufen und Versorgen verschwendest, im schlimmsten Fall sogar noch abgelenkt wirst, legst du alle Raumwechsel-Dinge vorerst auf diesen Haufen.

Entsorgen bedeutet nicht sofort Abfall. Damit kann auch Spenden, Verschenken, Verkaufen oder Recycle gemeint sein.

4) Räum die ‚Behalten-Dinge‘ wieder ein, versorge die ‚Raumwechsel-Dinge‘ an ihrem passenden Ort und entsorge möglichst direkt die aussortieren Dinge.

Erst jetzt ist die Aufräumsession abgeschlossen


5) Schritt-Wisch-Atmen - weise Worte von Beppo Strassenkehrer



"Siehst du, Momo", sagte er dann zum Beispiel, "es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man."

Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: "Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen."


Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: "Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten." Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: "Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein."


Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort: "Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie und man ist nicht außer Puste." Er nickte vor sich hin und sagte abschließend: "Das ist wichtig."


Ende, Michael; Momo, S 36 ff.



6) Wie hilft dir Lagom beim Anfangen?


Lagom bedeutet im Schwedischen nicht zu viel und nicht zu wenig, sondern genau richtig.

Es ist also das richtige Mass. Das kann sowohl für Dinge gelten, wie auch für Zeit.


Dein Inneres ist im Gleichgewicht, wenn dein Leben nach deinen Werten und Zielen ausgelegt ist. Verbringe deine Zeit mit Dingen, Menschen und Tätigkeiten die dir wichtig sind. Hast du dies erreicht, (er)lebst du Lagom.


Je länger du am Aufräumen dran bleibst, desto mehr erkennst du deine Bedürfnisse und deine Werte und weisst wieder, was dir wichtig ist.


Und dies ist der Kern des Aufräumens: Dein Wohlfühlzuhause mit Dingen, die zu dir und deinem jetzigen Leben passen.

Lebe mehr Lagom


 

Verwandle dich von der Chaosqueen zum Ordnungsprofi


Keine wandernden Ablagehäufchen, kein überfüllter Kopf, kein hektisches Suchen mehr.

In meinem kostenlosen Newsletter erhältst du regelmässig Ansporn und Inputs, wie du dein Zuhause, deine Terminplanung und dein Inneres aufgeräumt und produktiv gestalten kannst.


 

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